Monats-Archive: Oktober 2010

Sun, 31.10 Icon
Ausgelesen: “Christoph Neumann: Darum nerven Japaner”

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Dieses Buch hatte ich vor Jahren schon mal gelesen, und war damals schon begeistert davon Smile Gestern abend habe ich es nun zum 2. Mal ausgelesen, und hatte wieder viel Spaß und jede Menge Lachanfälle durch den trockenen Humor des Autors damit.

Wie der Titel schon verrät, beschreibt der in Japan lebende deutsche Autor, wann und wie Japaner ihn so nerven. Das Buch hat im Internet viele schlechte Rezensionen, viele sprechen von subjektiver Ansicht, Vorurteilen und anscheinend nicht vorhandener positiver Ereignisse in Japan – aber genau das soll es ja meiner Meinung nach auch sein! Smile

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Sat, 30.10 Icon
Bento # 31 mit Frankenstein´s Monster und Glubsch-Augen

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Heute gab´s ein Halloween-Bento in meiner runden Owan-Tsukimi-Box. Im Internet stieß ich hier beim googlen auf dieses Frankenstein-Bento, und habe das grüne Monster mit allem was der Kühlschrank hergab nachgebastelt. Den Reis färbte ich mit pürierten Erbsen giftgrün ein und verwandelte ihn mit Nori und Käse in Frankenstein´s Monster. Ich fand es super Smile

Dazu gab´s Karottenstifte, Cocktailtomaten und ein Brokkoli-Gespenst mit Mais-Augen in die obere kleinere Etage. In der großen Etage sind wieder Tomaten, Brokkoli, vegetarische Dim-Sum (tiefgekühlt aus dem Asia-Shop), kurzgebratenes Schweinefleisch mit Erbsen und Sesam und als Spontan-Einfall Glubschaugen.

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Sat, 30.10 Icon
Hühnchen Khara Masala

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Mhmm wieder mal was Indisches, lecker! Smile Dieses Hühnchenrezept hat es wirklich in sich, wer nicht gerne so richtig scharf isst, sollte lieber die Finger davon lassen *-*

Das Gericht wird üblicherweise im Balti-Stil gekocht. Balti bezeichnet eben den indischen Wok oder Karahati, aus dem das Gericht dann auch direkt mit Naan oder Roti-Brot gegessen wird. Diese Gerichte sind üblicherweise sehr scharf. Bei uns landete es trotzdem auf Tellern ^-^

Eine weitere typisch indische Zubereitungsweise ist das bho-onoing, das halbkreisartige Umrühren des Fleisches mit den Gewürzen, wodurch man sichergeht, dass auch jedes Fleischstück mit den Zutaten super ummantelt ist, und alle Aromen darin aufgesogen hat, bevor man Flüssigkeit zugießt. Man schmeckt den Unterschied wirklich!!

Wir haben (wie man auf dem Foto sehen kann) die doppelte Menge Wasser genommen, da wir beide Schnupfen-Nasen gerne viel von der scharfen Brühe wollten um den Bakterien so richtig an den Kragen zu gehen Smile

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Fri, 29.10 Icon
Getestet: Golden-Curry-Würfel

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Schon öfter bin ich im Asia-Markt über diese japanischen Curry-Würfel gestolpert, habe sie aber jedesmal doch wieder stehenlassen, da mich der Preis von ca. 3 Euro immer abgeschreckt hat. Letztens aber reichte es mir und ich erstand eine Packung um 3, 49 Euro. Ich wählte die Variante “Medium Hot – Mittelscharf”; ich liebe zwar scharfes Essen, traue aber seit einem Essen beim Tibetaner den höheren Schärfegraden nicht. Damals roch man die wahnsinnige Schärfe des Currys schon, als der Koch mit dem Teller aus der Küche geschossen kam, und ließ uns die Augen regelrecht brennen, obwohl der Teller doch noch nicht mal am Tisch war *g* Es gibt 3 Schärfegrade dieser Golden-Curry-Würfel, eben mild, mittelscharf und sehr scharf.

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Thu, 28.10 Icon
Tangyuan- Süße Neujahrsklöße 汤圆

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Diese Klöße sind wohl die chinesische Art von den japanischen Dango, kleinen Kugeln aus Reismehl. Gefüllt werden sie traditionell mit Sesampaste, aber auch öfter mal mit Erdnusspaste. Bei mir war´s zweiteres,  was mit Zucker verrührt total lecker als süße Fülle schmeckt.

Die fertig gefüllten Klöße werden in einem Sud aus Wasser und braunem Zucker weichgekocht, und zusammen mit dem Kochsud serviert. Mal ein ganz anderes Dessert, mir haben sie unglaublich gut geschmeckt, weshlab ich auch alleine ganze 9 Stück verdrückt habe Smile

Die Klöße werden zur Neujahrs-Feier gereicht. Es gilt als Glück, etwas Süßes zu reichen, um das neue Jahr zu süßen. Hier habe ich viele interessanten Infos zum chinesischen Neujahrsfest gefunden.

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Tue, 26.10 Icon
Eingelegte Gurken nach Szechuan-Art

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Eine leckere Beilage zu jedem chinesischen Essen, oder einfach so zwischendurch als pikante Knabberei Smile

Das Rezept ist wieder aus meinem China-Kochbuch. Für die eingelegten Gurken schneidet man Gurken in nicht zu feine Stifte, was ich sehr gut finde, da sie dann noch viel Biss haben und super knackig sind. Mit Salz bestreut, ziehen sie Flüssigkeit, werden abgespült und mit in Streifen geschnittenem Ingwer und einer gehackten Chilischote vermischt.

Darüber kommt dann eine Mischung aus in Sesamöl gerösteten getrockneten Chilistreifen und Szechuan-Pfefferkörner, und lässt es abkühlen.Ich habe einfach bereits fertig getrocknete und in hauchdünne Streifen geschnittene lange Chilifäden aus dem Glas genommen. Smile

Nun fügt man noch Reisessig und Zucker für die süß-saure Geschmacksnote hinzu und lässt es über Nacht ziehen. Für alle Gurken,- und Chililiebhaber ein Muss das mal auszuprobieren! ^-^

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Tue, 26.10 Icon
Bratnudelnester mit gebratenem Schweinefleisch

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Ich weiß, schon wieder mal ein chinesisches Gericht – aber diese Küche schmeckt doch einfach zu köstlich Smile

Für die Bratnudelnester kocht man zuerst Eiernudeln weich, mischt sie mit etwas Sesamöl und lässt sie in kleinen Formen in flachen  Nestern abkühlen. In Öl werden sie dann knusprig gebraten. Sehr sehr lecker, und die Konsistenz knackig und mal was anderes als die ewigen gekochten Nudeln als Beilage.

Dazu brät man marinierte Schweinefilet-Stückchen rundherum an und lässt sie mit blanchierten Zuckerschoten in einer Sauce aus Austernsauce, Ingwer, Frühlingszwiebel, Fleischbrühe, Reiswein und Sojasauce kurz köcheln. In die Mitte der Nudelnester gegossen, sehr interessant das Gericht. Durch die Sauce werden die Nudelnester nämlich unten schon weich und nehmen die aromatische Sauce auf, und oben bleiben sie total knackig. Mhmmm ^-^

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Tue, 26.10 Icon
Löwenköpfe

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Zugegeben, der Titel dieses chinesischen Rezeptes aus der Jangzhou-Gegend klingt schon etwas fragwürdig – aber keine Angst, ich habe natürlich keine echten Löwenköpfe geschmort, sondern Hackfleischbällchen aus Schweinefleisch, die mit dem mitgeschmorten Kohl eben aussehen wie Löwenköpfe mit wallender Mähne. Naja, theoretisch jedenfalls, viel Phantasie benötigt man schon dafür Smile

Ich fand den Geschmack total genial, und dazu die heiße Sauce, was gibt es besseres an einem nassen kalten Herbstabend? Wink Die Konsistenz war auch sehr spannend, sie waren nach der langen Schmorzeit sehr sehr weich, und dufteten einfach – wie soll ich sagen – stimmungsaufheiternd. ^-^

Für die Hackfleischmasse mixt man Hackfleisch, Eiweiß, Frühlingszwiebeln, Ingwer, Reiswein, Zucker, Sojasauce und Sesamöl und formt kleinere Bällchen. Nachdem sie angebraten wurden, wandern sie in einen mit Pak Choi oder Kohl ausgelegten großen Topf, werden mit Fleischbrühe übergossen und werden ganze 1,5 Stunden langsam geschmort. Das Rezept ist aus diesem China-Kochbuch.

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Mon, 25.10 Icon
Ingwer-Milch-Pudding

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Heute habe ich in einem Anflug von Heißhunger auf ein Dessert diesen Pudding aus der chinesischen Provinz Kanton gekocht. Das Unglaubliche daran ist, dass die Milch nur durch frisch gepressten Ingwersaft andickt! Smile

Ich habe zum Reiben meine neue japanische Ingwerreibe benutzt, und hatte so in kürzester Zeit einen ganzen Esslöffel voll Ingwersaft. Diesen gießt man in eine Schüssel, und fügt dann heiße gezuckerte Milch hinzu.

Nach ein paar Minuten kann man schon erkennen, dass sich die Milch vom Rand anfangend andickt. Wahre Magie! Smile Er wurde leicht geleeartig, sodass man ihn gut mit dem Löffel essen konnte, aber nicht so dick wie ein normaler Pudding. Vielleicht war die Temperatur der Milch doch zu heiß oder kalt.

Leider habe ich kein Foto gemacht beim Löffeln, deshalb sieht man es nicht so gut wie er dann angedickt ist. Mir schmeckte es unglaublich gut, und er ist sicher auch noch ziemlich gesund – und das obwohl es ein Dessert ist ^-^

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Mon, 25.10 Icon
Hühnchen mit Soja-Balsamico-Dressing und sautiertem Weißkohl

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Dieses leckere Gericht habe ich aus meinem japanischen Kochbuch nachgekocht. In der Tat eine ungewöhnliche Kombination, dieses Dressing – Sojasauce und Balsamico-Essig – aber es schmeckt wirklich himmlisch!

Das Fleisch wird beim Marinieren in Sojasauce, Balsamico-Essig, Knoblauch und Pfeffer wunderbar zart. Dann brät man es goldbraun an, und serviert es auf sautiertem Weißkohl. Mit frischem Basilikum garniert, ein schnelles Essen, das aber optisch und geschmacklich viel hergibt.Wir haben die Menge der Sauce wieder einmal verdoppelt. Unten ist die aber die Originalmenge angegeben; wer also auch mehr leckeres Dressing haben möchte, einfach wie wir verdoppeln! Smile

Ich werde die Sauce auch einmal zu Lachs-Steaks probieren, das stelle ich mir auch lecker vor. ^-^

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Mon, 25.10 Icon
Fünffach duftende Hühnerflügerl

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Dieses Rezept hatte ich letztens in diesem Kochbuch entdeckt, und hatte mich sofort angelacht Smile

Nachdem man Hühnerflügerl goldbraun frittiert hat, köchelt man sie in einer wunderbar aromatischen Sauce aus chinesischer Fleischbrühe, Frühlingszwiebeln, Ingwer, Reiswein, Sternanis, Gewürznelken, Szechuan-Pfeffer, getrockneter Orangenschale, Sojasauce und Honig weich.

Mit etwas Sesamöl beträufelt ein Gedicht!! Smile

Anstatt der Hühnerflügerl habe ich allerdings kleinere Hühnerkeulen verwendet, da ich diese noch eingefroren hatte. Hat auch super funktioniert!

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Mon, 25.10 Icon
Spinatsuppe mit Tofu auf chinesische Art

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Eine ähnliche Variante aus Tibet hatte ich ja schon mal hier gekocht, aber in der chinesischen Variante kommen außer Sojasauce, Salz und Pfeffer keine Gewürze hinzu. Hier gilt anscheinend die alte Weisheit, weniger ist oft mehr. Smile

Diese Suppe ist ein wichtiger Bestandteil chinesischer Mahlzeiten. Man stellt sie gewöhnlich in einer großen Schüssel in die Tischmitte, wovon sich alle dann während des Essens selbst bedienen. Die Suppe dient zwischen den verschiedensten Speisen als auffrischendes Element und auch im Verlauf des Mahles als Getränk. ^-^

Den Vorteil hat es, dass das Ganze in nur 5 Minuten fertig ist, und es wärmt einen toll von innen. Durch die wenigen Gewürze kann man den Tofu und den Spinat schön einzeln herausschmecken, richtig lecker!

Als Grundlage für die Suppe verwendete ich gleich meine gerade erst fertig gekochte chinesische Fleischbrühe.

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