Kennt ihr Kombucha? Ich hatte schon mal einen fertigen Saft getrunken, und er hat mir ganz lecker geschmeckt. Dass er aber auch super gesund ist und in Asien seit mehr als 2000 Jahren als Wundermittel zu einem langen Leben gilt, war mir da noch nicht bekannt.
Kombucha wird aus einem eigenen Tee-Pilz hergestellt, der wie eine blassrosa wabblige Scheibe aussieht
Dieser produziert mithilfe von Zucker und Tee ein fermentiertes Getränk, das wertvolle Mikroorganismen enthält und unseren ganzen Organismus aktiviert, das Immunsystem stärkt und mit seinen Hefen und Bakterien für eine gute Darmflora sorgt. Außerdem finden sich noch Vitamine (sogar viele B-Vitamine), Mineralstoffe, Enzyme, organische Säuren, antibiotische Wirkstoffe und Spurenelemente im fertigen Getränk, abgesehen von den positiven Eigenschaften des Tees selbst, die bei der Herstellung erhalten bleiben. Und er entsäuert den Körper noch nebenbei. Die Glucuronsäure sorgt für die Entgiftung des Körpers: Abfallstoffe des Körpers und Giftstoffe, die man als Nahrung aufnimmt, werden gebunden. Keine Angst vor soviel Zucker: im fertig vergorenen Kombucha ist viel weniger Zucker enthalten, lässt man ihn ca. 12 Tage gären, ist praktisch gar nix mehr vorhanden: die Hefezellen im Pilz verwandeln den Zucker in Alkohol, aus dem die Mikroorganismen dann die guten Nährstoffe basteln. Ein klitzekleiner Restalkohol bleibt, etwas unter 0,5 %.
Das fertige Getränk perlt ganz leicht, und schmeckt total frisch und sauer-süßlich; mit Zitronensaft vermischt erfrischt es herrlich. Selbstgemachter Kombucha ist viel billiger und gesünder als der fertig gekaufte, denn der muss ja haltbar gemacht werden, wodurch der Großteil der guten Hefen und Bakterien abgetötet wird. Und da selbermachen wirklich ein Kinderspiel ist, lohnt sich die Anschaffung eines solchen Tee-Pilzes wirklich; und nicht nur dass, er wächst bei jedem Ansatz, sodass man ihn nach einiger Zeit teilen kann um ihn zu verschenken, oder einfach nach und nach mehr Kombucha produzieren kann! 
Das Ganze lässt sich natürlich auch toll in eine Paleo-Ernährung integrieren – je mehr darmflora-unterstützende Lebensmittel wie möglich ist die Devise 