Seit ich das Buch “Nourishing Traditions” gelesen habe, esse ich regelmäßig etwas Kaviar, aber natürlich nicht den superteuren echten, sondern den orangenen großen Forellen-Kaviar aus nachhaltigem Fischfang (gibt´s bei Mekur für ca. 4 Euro das Glas). Kaviar steckt voller Vitamine und Mineralstoffe, vor allem ist er reich am richtigen Vitamin A (nicht zu verwechseln mit der pflanzlichen Vorstufe, Beta-Karotin). Pur schmeckt er mir ja nicht, aber ich habe in diesem Kochbuch ein richtig leckeres Rezept gefunden, bei dem der Kaviar geschmacklich nicht zu dominiert, sondern geschmacklich das Gesamtbild schön abrundet.
Das Ganze ist dazu so obersimpel, dass es sich als schnell gekochtes Soul-Food nach einem langen Arbeitstag bestens eignet. Die japanische Küche ist doch eine der besten weltweit
Und in diesen Mini-Mengen erlaube ich mir auch (fermentiertes) Soja noch ab und zu mit ruhigem Gewissen! Hier mein leicht abgeändertes Rezept:
Zutaten (für 2 Personen):
- 100 g Basmati oder Langkorn-Reis
- eine Handvoll TK-Erbsen
- 2 TL Sojasauce
- 2 EL Sake
- 2-3 TL Furikake (ich nahm fertiges mit verschiedensten Algen, Karotten, Sesam und Gewürzen)
- 4 EL Forellen-Kaviar
- 200 g Lachs
- 1 EL Öl zum Braten, z.B. Kokosöl
- 2 Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen zum Bestreuen
Zubereitung:
Reis wie gewohnt zubereiten, nur diesmal die Erbsen, 1 TL Sojasauce und 1 EL Sake zu Beginn des Kochprozesses gemeinsam mit dem Reis dem nur leicht gesalzenem Wasser zufügen.
Kokosöl in einer Pfanne mittelstark erhitzen, grob zerpflückten Lachs einlegen, Sake darübergießen und mit dem Kochlöffel weiter zerpflücken bis es kleine Flocken sind. Garen bis er gerade durch ist, Sojasauce darüber träufeln und beiseite stellen.
Reis auf 2 Schüsseln verteilen, darüber die Lachsflocken (und nebenbei gibt´s bei uns immer obligatorisch etwas grünes Gemüse, diesmal Brokkoli) verteilen, mit Furikake bestreuen, den Kaviar darüber verteilen und ganz obenauf die Frühlingszwiebeln streuen. Heiß servieren.
Eine Schüssel mit dem besten, was das Meer & Co zu bieten hat
Wer kein Algen-Furikake hat, kann auch einfach normales Furikake benutzen (z.B. dieses selbstgemachte mit Karotten), und nebenbei die Algen als eingeweichte Wakame-Algenstreifen anbieten!

Willkommen! Als begeisterte Wiener-Hobbyköchin führen mich meine Rezepte rund um den Erdball, und seit ich mit der Ausbildung als Ernährungstrainerin begonnen habe, sind sie mittlerweile auch so gesund wie möglich.
Neben Rezepten gibt es auch allerlei Info zu selbstgemachter Naturkosmetik und Heilmitteln, zu selbst angebautem Obst, Gemüse und Sprossen, und seit Kurzem auch zu Ayurveda und Paleo, eine interessante Kombination die ich "Paleo-Veda" getauft habe :)
Mein Motto: kunterbunt natürlich leben, sprich so natürliche und kunterbunte Lebensmittel wie möglich wählen. Mit Paleo-Veda fühle ich mich so gut wie nie zuvor, sprich mit gesunden Fetten, Proteinen, viel Gemüse, etwas Obst, ayurvedischen Gewürzen, aber mit wenig Kohlenhydraten!
Mehr über mich und die Seite könnt ihr auf meiner "About"-Seite nachlesen!
Viel Spaß beim Schmökern, Eure Bettina
Kontakt: bettina(at)gustoaroma.at 



Japanischer Fisch in süß-saurer Sauce
Reis satt: Wildreis, Blumenkohl”Reis” + Ausprobiert: Green Love Smoothie
Schönes Rezept
Dieser Kavier ist auch sehr lecker in einer Sahnesauce zusammen mit Lachstückchen und etwas abgeriebener Zitronenschale!
liebe Grüße
Lilli