Archiv der Kategorie: Hauptgerichte

Sun, 02.12 Icon
Takoyaki たこやき – japanische Oktopusbällchen (getreidefrei)

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Kennt ihr Takoyaki? Ich bin total verrückt danach! Smile In der Region um Kyoto in Japan sind sie ein typischer Snack, der dort überall am Straßenrand verkauft wird und noch heiß mit kleinen Zahnstochern gegessen wird. Takoyaki sind kleine Teigbällchen, die mit Oktopus gefüllt werden und in speziellen Förmchen herausgebraten werden. Da solche takoyaki-Pfannen aber bei uns leider unglaublich teuer sind, kann man sich mithilfe einer Förtchenpfanne behelfen; nur werden die Bällchen dann halt etwas größer.

Seit etwa 1,5 Wochen lerne ich übrigens japanisch!! Das war eine spontane Idee von mir, und nachdem das Selbststudium mit  indonesisch und spanisch auch so gut geklappt hat, wollte ich es einfach mal ausprobieren da mich die japanische Kultur seit jeher total fasziniert hat, und es läuft sehr gut! Ich hoffe jedenfalls, dass ich den Namen in der Überschrift richtig in Kana ausgedrückt habe (Kanji kann ich leider erst zwei ) Wink Ich lerne mit der roten Uni-Ausgabe von “Japanisch im Sauseschritt” + Cds, livemocha (soo toll die Seite, klickt euch mal durch!) und “Die Kanji lernen und behalten” von Heisig. Lernt jemand von euch vielleicht auch japanisch? ^^

So, zurück aber zum Rezept! Um das Ganze aber etwas paleo-freundlich zu gestalten habe ich das übliche Rezept einfach etwas abgeändert und den Teig wie meine Kochbananen-Palatschinken zubereitet. Klappte hervorragend, und wird es sicher ganz bald wieder einmal geben! 

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Wed, 31.10 Icon
Rohe Tortilla-Wraps (glutenfrei)

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Ich liiiebe Tortillas über alles, aber diese labbrigen Weizentortillas aus dem Handel haben mich schon länger nicht gereizt, und selbst in denen wo explizit “Maistortillas” obensteht ist fast nur Weizen und jede Menge Zusatzstoffe drin… Also war selbermachen angesagt, und siehe da, ich wurde in meinem neuestens Lieblingsbuch fündig: Ani´s Raw Food Essentials (oder war es Ani´s Raw Food Asia??)

Ich kann euch beide nur wärmstens empfehlen, ich versuche ja immer meine Nahrung zu mindestens 35 % roh zu halten, aber das könnte ruhig noch etwas mehr sein finde ich!! Diese Kochbücher sind super geschrieben, sind auch low-carb geeignet, und machen einfach eine Riesenlust sofort alles auszuprobieren! Smile Das Tolle ist, dass – im Gegensatz zu anderen Rohkostbüchern die ich kenne- darauf hingewiesen wird dass Gluten und Soja zu den “fiesen” Lebensmitteln zählen, und dass man Getreide, Samen und Nüsse unbedingt vorbehandeln sollte (einweichen, keimen lassen) damit sie gut verdaulich sind. Ich habe mir z.B. schon einen Riesenschwung “Buckwheat-Crispies” gemacht, indem ich einfach rohen Buchweizen eingeweicht habe, und im Dörrgerät wieder habe trocknen lassen. Nun ist er frei von Lektinen und Phytinsäure, und schmeckt toll knusprig! Smile

So, zurück aber zum eigentlichen Rezept: die Tortillas schmecken unglaublich lecker nach Mais, sind super elastisch, und tragen dazu bei, dass selbst bei einer gekochten Hackfleischfüllung (mit meiner Gewürzmischung für Chili)ein Teil des Essens roh bleibt; dazu eine Guacamole und eine selbstgemachte, milchsauer vergorene Salsa, und ein Klecks selbstgemachte Crème fraiche, und man hat eine ausgewogene 1:1 Mischung aus roh und gekocht, klasse!  Heart 

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Mon, 17.09 Icon
Japanischer Erbsen-Reis mit Lachsflocken, Furikake und Kaviar

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Seit ich das Buch “Nourishing Traditions” gelesen habe, esse ich regelmäßig etwas Kaviar, aber natürlich nicht den superteuren echten, sondern den orangenen großen Forellen-Kaviar aus nachhaltigem Fischfang (gibt´s bei Mekur für ca. 4 Euro das Glas). Kaviar steckt voller Vitamine und Mineralstoffe, vor allem ist er reich am richtigen Vitamin A (nicht zu verwechseln mit der pflanzlichen Vorstufe, Beta-Karotin). Pur schmeckt er mir ja nicht, aber ich habe in diesem Kochbuch ein richtig leckeres Rezept gefunden, bei dem der Kaviar geschmacklich nicht zu dominiert, sondern geschmacklich das Gesamtbild schön abrundet.

Das Ganze ist dazu so obersimpel, dass es sich als schnell gekochtes Soul-Food nach einem langen Arbeitstag bestens eignet. Die japanische Küche ist doch eine der besten weltweit  Heart Und in diesen Mini-Mengen erlaube ich mir auch (fermentiertes) Soja noch ab und zu mit ruhigem Gewissen! Hier mein leicht abgeändertes Rezept:

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Wed, 11.07 Icon
Crazy Sexy Paleo Challenge Tag 10 + Rezept: Ricotta-Tapioka-Gnocchi

paleo challenge day 10

Wie sieht es eigentlich mit Mais aus? Prinzipiell ist Mais im Paleo nicht erlaubt, da es ein Getreide ist. Jedoch erlauben einige – und ich mir auch wieder – weißen Reis, da die Stärke harmlos ist. Auch bei Mais fällt der Wert der glykmischen Last im Vergleich zum glykämischen Index herunter. Meistens heißt es in der Paleo-Bewegung, man sollte keinen Mais essen, da der meist gentechnisch verändert und außerdem in praktisch jedem gekauften Produkt enthalten ist.

Ich denke mir aber, wenn ich weißem Reis und Kartoffeln das gelegentliche okay gegeben habe, mache ich das mit Mais auch; schließlich esse ich Mais nicht zu oft, so wie es die Amerikaner tun. Bei Weizen, Roggen, Hafer, Dinkel, Gerste oder Hirse möchte ich aber streng bleiben und diese Getreidearten vermeiden wo es geht.

Ich weiß, ich bin dann nicht mehr total Paleo, vor allem weil ich ja auch ab und zu Milchprodukte esse, aber das ist eben meine Form von Paleo, die ich auf mich selber zugeschnitten hab! Smile

So, und was hab ich am Montag gegessen und getan? (Ich weiß, ich bin schon spät dran mit bloggen!)

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Wed, 04.07 Icon
Crazy Sexy Paleo Challenge Tag 4 + Infos zu Emil,der Flasche + Rezept: Asiatischer Steak-Salat

paleo challenge day 4

Kennt ihr Emil? Ich glaube, ich hab euch noch noch gar nix von ihm erzählt Smile Emil ist eine Flasche, die man anziehen kann!!

Ich war letztens im Internet auf der Suche nach einer neuen Flasche, denn die Plastikflaschen wollte ich nicht mehr verwenden wegen dem schon schlechten Geschmack und dem meist enthaltenen Bisphenol-A (BPA). Denn dieses steht im Verdacht, neben krebserregend zu sein (vor allem Brustkrebs) auch noch die Fruchtbarkeit und das Herz-Kreislaufsystem negativ zu beeinflussen. Denn BPA ist eine hormonell hochwirksame Chemikalie, und ich dachte mir, wenn ich deswegen Soja nach dem Lesen zahlreicher Studien/Bücher/Artikel darüber nun endgültig nach Jahren exzessiven Konsums in Form von Sojamilch, Tofu, Tempeh, Sojaschnetzel oder Edamame lebwohl sage – bis auf ein paar Tropfen Sojasauce ab und zu- , dann sollte ich das mit BPA auch tun (soweit es eben meine täglichen Trinkflaschen betrifft wenigstens). Artikel zu BPA finden sich viele im Netz, z.B. diesen hier, diesen oder diesen.
Jedenfalls ist Emil eine Glasflasche, die kratzfest, frei von gesundheitsschädlichen Stoffen wie BPA, bis 60 °C befüllbar und spülmaschinengeeignet, absolut geschmacksneutral, hygienisch und komplett recyclebar und umweltfreundlich ist.

Einziger Nachteil: da es Glas ist, könnte es schon mal ein kleineres Unglück geben. Aber auch da hat Emil vorgesorgt, und zwar mit:

  1. dem BottleProtector© zum Schutz der Glasflasche und zur Isolation des Getränks (eine Art Styropor-Halterung)
  2. dem BottleSuit© zum Schutz und zum einfachen Transport

Alle Schichten wurden laut Homepage mit Rücksicht auf die Natur entwickelt und bestehen aus umweltverträglichen Materialien. Und von dem Bottle Suit© gibt´s total viele Modelle, sieht klasse aus, und das Getränk hält sich wirklich lange drin kalt bzw. warm, und nix zerbricht beim Runterfallen! Also ich bin total in unsere Emil-Flaschen verliebt  Heart Ach ja, ich habe mir gleich den praktischen Flaschenabtropfständer und die Flaschenbürste dazubestellt. Und ich kann euch versichern, selbst wenn ihr Kaffee oder Grünen Smoothie einfüllt, man schmeckt nach dem Waschen nix mehr davon, es ist echt total geruchs/geschmackneutral im Gegensatz zu den Plastikflaschen von Tupper die ich früher gehabt hab.

So, und was hab ich gestern gegessen, gemacht und in meinen Emil eingefüllt? Wink

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Veröffentlicht unter Asien, Fleisch, Hauptgerichte, Hauptspeisen, Paleo-Veda, Rezepte, Rind, Salat, Salate | 2 Kommentare

Wed, 20.06 Icon
Glasierte Cayenne-Wachteln mit pinkem Quetschgemüse nach Jamie Oliver

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Hallo ihr Lieben, es ist ja recht lange her dass ich Zeit hatte etwas zu Posten!! Ich war die letzte Woche mit einem fiesen Darm-Virus im Bett, aber jetzt geht es mir schon wieder richtig gut! Und ich habe nebenbei schon angefangen an meiner Diplomarbeit für den Abschluss meines Studiums als Ernährungstrainer zu arbeiten; über den Sommer möchte ich nämlich fertig schreiben, und da muss ich noch gefühlte 100 Bücher dafür wälzen!! Das Thema: natürlich Paleo-Ernährung!! Wink Deshalb hoffe ich dass ihr nicht enttäuscht seid, wenn es in den nächsten Wochen weniger Posts hier gibt, aber dafür stelle ich euch die fertige Arbeit im Blog zur Verfügung falls es euch interessiert Smile

So, etwas Zeit habe ich gerade, und da fällt mir ein dass ich euch mein neues Lieblingsrezept ja noch gar nicht verraten hab: glasierte Wachteln! Klingt komisch, ist aber der Himmel auf Erden. Wir haben bei unserer Fleischbestellung bei Kriegler-Wild auch ein paar Wachteln bestellt. Die sind wie Mini-Hühner, und sind schnell zubereitet! Das Rezept ist von Jamie Oliver, und wie immer wenn es von ihm stammt wurde das fertige Gericht zum Hineinsetzen. Unbedingt mal ausprobieren!! Heart Ich habe das Ganze in Richtung Paleo etwas abgeändert, und die Kartoffeln einfach durch Pastinaken ersetzt, und – weil ich pink so gerne mag – die weißen Rüben durch rote.

Der scharfe-feurige Cayennepfeffer heizt Vata- und Kapha-Typen mächtig ein uns stärkt das Pitta. Dieses wird durch die verwendeten ” trägen” Wurzelgemüse im Quetschgemüse aber wieder etwas abgeschwächt, sodass sich auf Pitta-Typen da rantrauen dürfen Wink

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Sun, 10.06 Icon
15 Minuten Paleo Pizza (getreidefrei, glutenfrei)

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Schon einmal hatte ich eine Paleo-Version von Pizza probiert, und zwar mit Karfiol/Blumenkohl-Parmesan-Teig. Nur ist die irgendwie total labbrig geworden, und war mit dem Zerkleinern und Vorkochen des Blumenkohls auch recht zeitaufwändig. Ich muss gestehen, ich weiß nicht mehr wo ich dieses Rezept herhabe – gestern habe ich beim Aufräumen ein altes Post-it mit den Zutaten für diesen Pizzateig durch Zufall wieder entdeckt, und gleich mal getestet.

Denn neben Pasta, Gnocchi und Knödeln war Pizza komischerweise das Lebensmittel, das mit seit der Paleo-Challenge am meisten abging, auch wenn ich früher recht selten Pizza gegessen hatte. Pasta habe ich durch Gemüse-Nudeln (ein Hoch auf meinen Spiralschneider) gut gelöst, Gnocchi habe ich noch nicht ersetzen können (probiere ich diese Woche noch ein Paleo-Rezept aus!!), und Knödel gibt es sowieso nur noch diese leckeren hier; nur Pizza war eben so ein klitzekleines Problem für mich…

Hinein kommen jedenfalls in dieses Rezept folgende 4 Zutaten: Eier, Kokosmehl, Kokosmilch und Leinsamen. Zusammengerührt ist alles in nur 2 Minuten, und fertig gebacken ist sie dann in ca. 13 Minuten. Dieser Teig ist nicht nur gesünder als herkömmlicher Germteig, da er getreide- und glutenfrei ist, er ist auch noch viiiel schneller gemacht, und das Wichtigste: er schmeckt richtig richtig gut, und die Konsistenz war auch Bestens. Unten knusprig, innen fluffig. Ich habe meine mit Sauce Bolognese und Mozarella bestrichen bzw. belegt. Volltreffer!!  Yes

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Fri, 01.06 Icon
Getestet: Lava-Vakuummaschine V.300® Premium und Kriegler-Wild + Rezept: knuspriger Fasan

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Dienstag war es endlich soweit: unsere Bestellung bei Kriegler-Wild war abholbereit! Kriegler-Wild ist ein seit 100 Jahren beständiges Familienunternehmen, das sich auf Wild spezialisiert hat. Bei ihnen im Hofladen in Wien kann man – am Besten unter Vorbestellung per mail – die leckersten Wildspezialitäten kaufen, und das zu einem fairen Preis: Hase, Fasan, Wildente, Wildschwein, Hirsch, Mufflon oder sogar Känguruh, nur um einige zu nennen. Das Ganze hat super geklappt, und wir haben sogar 2 Pasteten (Rotwild + Wildente) gratis dazubekommen zum Kosten! Smile Da fahren wir sicher wieder hin wenn unsere Vorräte um sind! Warum aber eigentlich Wildfleisch?

Wildfleisch ist wohl das gesündeste Fleisch überhaupt. Es hat am wenigesten Fett, dafür am meisten Protein und Vitamine/Mineralstoffe anzubieten. Das Eiweiß ist sogar biologisch hochwertiger als bei normalen Schlachttieren, sprich es können mehr Prozent in körpereigenes Eiweiß verwandelt werden, und es ist auch noch leichter verdaulich. Vergleicht man z.B. die Nährwerte eines Rehes mit denen eines Schweines (das am häufigsten verzehrte Fleisch in Österreich) sieht man:

Tierart
%Eiweiß
%Fett
%Kohlenhydrate
kJ/100 g
kcal/100 g
Schwein
10-14
35-55
0,3-0,5
1.675-2.510
400-600
Reh
21-23
0,7-6
0,2-0,5
440-560
105-135

(Quelle: http://www.weidwerk.at)

Dazu kommt, dass die Umwelt durch Wildtiere ja nicht belastet wird (im Gegensatz zur normalen Tierhaltung, wo den Tieren ja Wasser etc. bereitgestellt werden muss), und sie sowieso saisonal geschossen werden müssen. Wildtiere haben ein praktisch stressfreies Leben, und voller Bewegung mit artgerechter Ernährung.

Deshalb – und da ich Wild so gerne esse und Paleo es auch empfiehlt- haben wir eine ordentliche Menge dort bestellt, und mit unserem neuen Lava-Vakuumiergerät portionsweise selbst vakuumiert und eingefroren, damit wir in den nächsten Monaten gut versorgt sind.

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Sun, 13.05 Icon
Mediterranes Paleo-Muttertagsmenü + 5 Rezepte: King Prawns, marokkanische Forelle, Miesmuscheln, Mandel-Baguette & Zitronen-”Käse”Kuchen mit Geheimzutat

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Ich wünsch euch allen einen schönen Muttertag!! Zuerst einmal möchte ich euch noch einmal an mein Gewinnspiel “Da haben wir den SALAT” erinnern, das nur noch 7 Tage läuft – eure Chance tolle Lava-Behälter zu gewinnen!! Wink

Heute habe ich zusammen mit meinem Bruder für meine Mama groß aufgekocht, und zwar hab ich mir überlegt ein paleo-gerechtes Menü zu zaubern. Erstens, weil ich mich ja so weit es eben geht danach ernähre, und zweitens weil ich es spannend finde, anderen aufzuzeigen wie man aus natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln ein leckeres Menü gestalten kann.

Meine Kriterien waren: mediterran musste es werden (das liebt meine Mama), mit vielen Meeresfrüchten (das liebt sie noch mehr Wink ), und es sollte frei von Getreide, Pseudogetreide wie Buchweizen, raffiniertem Zucker, und Milch & Milchprodukten sein. Ich sage euch, ich habe mir das viel schwieriger vorgestellt, ich hatte eigentlich in nur knapp 30 Minuten dieses Menü zusammengestellt!!

Wir haben die Speisen wieder alle als Buffet aufgebaut, und es gab satte 10 Speisen zur Auswahl, da hat echt jeder was gefunden das ihm geschmeckt hat:

  1. King Prawns mit Knoblauch-Kräuterbutter aus dem Ofen
  2. Marokkanische Forellen mit Dattelfüllung
  3. Geschmorte Miesmuscheln mit Lorbeer
  4. Würziges Teufelshähnchen “Pollo Diavolo”
  5. Karotten-Spaghetti
  6. Gemischter Salat
  7. Italienischer Gemüseeintopf mit Bärlauch und Fenchel
  8. Rosmarin-Mandel-Baguette
  9. Gedünsteter wilder Spargel
  10. Zitronen-”Käse”kuchen mit Pistazien
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Tue, 24.04 Icon
Hühnerleber-Geschnetzeltes in Estragonsauce

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Ich und Leber?! Niemals, hätte ich noch vor ein paar Wochen gesagt. Leber war für mich so ziemlich das Ekligste, abgesehen mal von Herz und so weiter. Inzwischen aber habe ich viiiel über Fleisch im Allgemeinen gelesen, und habe Leber nun ab und zu in meinen Speiseplan eingebaut (1-2 x im Monat). Und nachdem ich festgestellt habe, dass es eigentlich egal ist ob ich die Leber oder die Brust eines Tieres esse, schließlich ist beides einfach nur ein Teil des Tieres, war bei mir der Ekel plötzlich weg, und ich habe es seit Jahren wieder mal probiert, und war positiv überrascht!! Vielleicht auch, weil die probierte Leber im Ganzen war, aus biologischer Landwirtschaft und vom Huhn kam, und kein Billig-Leberknödel-Produkt vom Schwein war das in einer Suppe so seltsam bröselig herumschwamm (unglückliche Kindheitserinnerungen Wink)

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Generell muss man gerade bei Innereien zwischen konventioneller Ware und Bio-Ware (bzw. von grasgefütterten Tieren vom Hof des Vertrauens) deutlich unterscheiden. Gerade bei konventioneller sollte man aufpassen, wegen der möglichen Belastung durch Schadstoffe (präventive Medikamentengabe, Antibiotika, Psychopharmaka, das ja alles in Österreich erlaubt ist und sich gerade in der Leber ansetzen könnte…). Dadurch ist der mögliche Gehalt an diesen Stoffen in Bio-Produkten an sich schon mal geringer. Weiters ist es besser, die Leber von jungen Tieren zu kaufen anstatt von alten, da dann der Gehalt an möglichen Schadstoffen noch viel geringer ist durch die kürzere Lebenszeit, sprich also Kalb, Lamm und Geflügel sind der Schweine-oder Rinderleber vorzuziehen. Ich kaufe immer Bio-Ware ganz frisch, die ich am selben Tag zubereite, und habe bis jetzt nur Bio-Hühnerleber ausprobiert; als nächstes ist aber definitiv mal Bio-Lammleber dran.

Was steckt aber nun drin in Leber?

Leber (und andere Innereien wie Nieren, Herz…) ist eine hervorragende Quelle für hochwertiges Protein, und enthält unglaublich viel Vitamin A, B-Vitamine (darunter das wichtige Vitamin B 12), Folsäure, Kupfer, Eisen, Phosphor, Magnesium, Jod, Kalzium, Zink und die fettlöslichen Vitamine Vitamine A, D, E und K.  Außerdem besitzt sie die essentiellen Omega 3-Fette EPA and DHA.

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Wed, 04.04 Icon
Rendang Daging – Malaysisches Rindercurry

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In meinem Kochkurs in Kuala Lumpur im Sommer haben wir ein ultraleckeres Gericht gekocht, nämlich Rendang Daging: weichgeschmortes Rindfleisch in einer scharfen roten Kokosnuss-Sauce.

Warum es so lange gedauert hat, bis ich es hier nachgekocht habe, weiß ich nicht Wink Zuerst einmal muss man zwei Grundzutaten zubereiten: Kerisik und die Rendang-Gewürzpaste. Kerisik ist nichts anderes als trocken geröstete Kokosraspel, und in die Gewürzpaste kommen exotische Gewürze wie getrocknete und frische Chilis, Zitronengras, Ingwer und Kurkuma.

Das Besondere an dem Gericht ist, dass man es solange köcheln muss bis die Flüssigkeit ziemlich verkocht und das Öl ausgetreten ist; das schwimmt dann obenauf. Mit diesen Mengenangaben hat man ein (fast) typisches Gericht: ölig, so wie es sein soll, aber mit etwas mehr Sauce, schließlich sind wir Saucentiger. Wer es also rein authentisch haben möchte, nimmt nur ca. 225 ml Wasser. Sooo lecker, man kann es bestimmt auch mit Fisch, Meeresfrüchten, Wild, Ente oder Geflügel zubereiten, und außerdem ist es auch noch Paleo-konform Wink !

Ayurvedische Info: Kurkuma reduziert Kapha, ebenso wie die anderen scharfen Zutaten wie die Chilis. Ein richtiger Muntermacher also Smile Will man sein Kapha aber eher stärken, kann man etwas zustzliches Ghee zufügen, und mit den scharfen Gewürzen sparsamer umgehen. 

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Sun, 25.03 Icon
Ayurvedischer Kochkurs + Rezept für Achari Baingan (geschmorte Auberginen)

Die muss man schnell wenden: Chapati

Gestern habe ich mit meiner Freundin Kathi einen ayurvedischen Kochkurs in Wien gemacht, und zwar beim Prosi (wo wir auch oft exotische Zutaten kaufen!). Den Preis – 29 Euro – fand ich so billig, dass ich da unbedingt mal zuschlagen musste!! Smile

Das Ganze dauert jeweils ca. 2,5 Stunden inklusive gemeinsamen Essen. Es ist im Gegensatz zu meinen Kochkursen in Thailand und Malaysia nicht so, dass jeder eine kleine Kochinsel mit all den Zutaten fürs Menü hat, sondern es gibt eine gemeinsame Küche für alle, und alle bereiten zusammen das Menü zu; sprich einer schneidet Zwiebel, einer rührt um, einer spült das Geschirr nebenbei ab, einer formt die Chapatis usw.

Das ist einerseits natürlich geselliger und lustiger, aber bei all den Zutaten und Töpfen und einer Kochlehrerin die mit Feuereifer wahnsinnig schnell all die Gewürze in die Töpfe schmiss,  ist man dann schnell durcheinander gekommen was wir denn überhaupt gerade kochen – aber wir haben ja einen Ausdruck der Rezepte bekommen um es nachzulesen Wink

Insgesamt haben wir in der kurzen Zeit ganze 7 Gerichte gekocht: Reis mit Nelken, Ghee und Lorbeer, Paneer-Kartoffel-Taler, Tamarinden-Minz-Chili-Dip, Achari Baingan (geschmorte Auberginen mit vielen Gewürzen), Dal Makhani (ein Dal mit roten Bohnen und schwarzen Linsen und Tomaten-Tarka), Chapatis (dünne Fladenbrote) aus Kichererbsenmehl und Garusi Methi, und Almonds burffi, süße Nuss-Bällchen als Nachtisch.

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