Archiv der Kategorie: Saucen, Dips & Dressings

Sun, 21.10 Icon
Ran an die Gläser, ab heute wird eingekocht wie zu Omas Zeiten: Selbstgemachter Feigen-Honig-Senf

Ohne Konservierungsstoffe

Eeendlich habe ich meinen neuesten Mitbewohner in den Händen halten dürfen, der Postbote hat sich doch noch bemüht mir ein fettes Grinsen aufs Gesicht zu zaubern: mein Einkochautomat ist eingetrudelt!! Bestellt habe ich ihn bei Casserole.at, ein richtig toller Online-Shop wo es echt alles gibt, was Hobbykochherzen höher schlagen lässt! Während sich die Meisten in meinem Alter zum Geburtstag ja Blumen oder Schmuck wünschen, sind es bei mir immer Küchenartikel. Bitte haltet mich nicht für eigenartig wenn ich euch verrate, dass eines meiner schönsten Geschenke von meinem Schatz mal ein riesiges Fleischmesser zum Valentinstag  war *hust* Smile

Diesmal habe ich mein Herz an einen Einkochautomaten verloren, nämlich den emaillierten kleinen Multitopf 9,0 Liter von der Firma Weck.  Normalerweise sind Einkochautomaten viel größer mit ca. 29 Litern Fassungsvermögen, aber so einen brauche ich (noch) nicht; erst wenn mein Traumgartenplantage auf unserem Grundstück in ein paar Jahren fertig ist!  Für einen kleinen Haushalt bzw. eine noch kleinere Küche ist dieser kleine Topf super geeignet, es passen genau 8 Gläser à 280 ml hinein.

Ihr fragt, was denn ein Einkochautomat eigentlich ist? Ich muss zugeben, vor ein paar Wochen hatte ich auch nicht den leisesten Schimmer! In einem Einkochautomaten kocht man etwas ein, das sagt ja schon der Name. Wer dabei aber nur an Marmelade denkt, der hat sich gewaltig getäuscht, denn vielmehr könnte man fragen was man nicht einkochen kann! Von selbstgemachter Brat- oder Leberwurst, von Suppen, Knödel, Kuchen, Gulasch, Bolognese, bis hin zu Apfelmus, Erbsen, Spargel oder sogar Kartoffeln ist echt alles mit dabei. Eigentlich waren Einkochautomaten zu Omas Zeiten der absolute Renner (laut meiner Weck-”Bibel” wurde der Vorgang des Einkochens sogar schon im 17. Jahrhundert entdeckt). Zu Omas Zeiten war das die gängige Form des Konservierens, aber auch mittlerweile gibt es wieder einen regelrechten Boom ums Einkochen!

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Sun, 14.10 Icon
Hier geht´s um die Wurst: selbstgemachte Hühnerleber-Pâté

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Hallo ihr Lieben, nach einer Woche Krankenstand, Schnupfen und Halsweh geht´s mir wieder richtig gut, und ich komme endlich dazu euch einige Rezepte zu verraten, die ich der letzten Zeit so probiert habe wie eben dieses hier, einen Kräuter-Heidelbeer-Salat mit sonnigem Ingwer-Dressing, geschmorter Kaninchenkeule nach Gaucho-Art oder Palatschinken bzw. Pancakes mit der genialen Geheimzutat Kochbanane! Ihr könnt also gespannt sein Wink

Ich versuche ja regelmäßig etwas Leber in meinen Speiseplan einzubauen (ca. 3-4 pro Monat). Warum, könnt ihr z.B. hier oder hier nachlesen. Was ich besonders gerne mag, ist Leberwurst bzw. Leberstreichwurst. Das habe ich aber noch nicht selbst gemacht, aber es steht auf jeden Fall beides auf meiner to-do Liste, und wenn endlich mein lang ersehnter Einkochautomat von Weck eintrudelt wird experimentiert!! Smile

Ich habe viel über Wurst etc. gelesen, und war überrascht dass man sie eigentlich ganz einfach selbst herstellen kann, und wenn man sie einweckt bzw. einfriert auch ganz ohne Pökelsalz auskommen kann. Denn die gekaufte Wurst meide ich großteils, man muss sich nur mal die Zutatenliste ansehen, da wird einem richtig schwummrig zumute… Ich habe übrigens hier diese Wurst-Grafik gefunden, finde ich sehr lustig:

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Sat, 29.09 Icon
Selbstgemachte gesäuerte Butter und Buttermilch

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Früher habe ich ja auch schon mal Butter und Buttermilch aus normalem Schlagobers (Sahne) selbst hergestellt (klick). Das habe ich aber mit der Zeit wieder gelassen, da es sich von den gesundheitlichen Vorteilen und auch den finanziellen her nicht gelohnt hat.

Seit ich aber meine Crème fraîche voller guten Milchsäurebakterien immer selbst herstelle, mache ich auch meine Butter wieder selbst am Wochenende. Das geht ruck-zuck, und das Ergebnis schmeckt wie eine gekaufte Sauerrahmbutter, und man weiß genau dass da nur Sahne und Buttermilch drin ist, sonst nix – abgesehen von den guten Bakterien eben!

Also, wo sind die Selbermacher unter euch? Smile

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Tue, 25.09 Icon
Wölkchen in der Schüssel – selbstgemachte Crème fraîche

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Crème fraîche ist eines meiner absoluten Lieblingsmilchprodukte. Cremig, leicht säuerlich aber gleichzeitig auch mild, flockt beim Kochen nicht aus, und schmeckt einfach genial mit etwas Obst und Vanillexucker gesüßt oder als i-Tüpfelchen auf Suppen und Eintöpfen!

Auf die Idee, sie selbst herzustellen, hat mich eine treue Leserin dieses Blogs gebracht. Das Ganze ist so was von einfach, das hat mit Arbeit wirklich nichts zu tun! Einfach gutes Schlagobers (Sahne) in ein Gefäß geben, einen Schluck Buttermilch zugeben, und warten. Nach einem Tag hat man wie durch Magie herrlich cremige Crème fraîche in der Schüssel, voller guter Milchsäurebakterien für den Darm! Smile

Da ich versuche, so viele Dinge wie möglich selbst herzustellen wird bei uns jetzt regelmäßig am Wochenende eine ordentliche Portion Crème fraîche hergestellt – aus der Hälfte davon mache ich dann noch gesäuerte Butter und Buttermilch für unseren Wochenbedarf, beides ebenfalls voller guter Bakterien und einfach megalecker, aber mehr dazu in einem anderen Post Wink

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Wed, 05.09 Icon
Selbstgemachtes, fermentiertes Tomatenketchup

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Ketchup – das hatten wir bis jetzt immer gekauft. Das man es selbst machen konnte, wusste ich, nur war es mir das irgendwie nie wert. Bis ich auf die Sache mit dem selber Fermentieren gestoßen bin! Denn Ketchup zu genießen, das voller guter Bakterien ist und das Immun- und Verdauungs-System stärkt, das klingt doch genial! In der Tat war Ketchup anscheinend mal eine gesunde Zutat, bevor die Massenproduktion damit startete und es durch tonnenweise Zucker und nicht mehr wie ursprünglich durch Fermentation haltbar gemacht wurde. Das Wort Ketchup soll aus dem Chinesischen “ke-tsiap” kommen, was übersetzt in etwa gebeizte Fischsauce bedeutet.

Im Internet findet man ja so einige Rezepte dazu, mal mit Apfelessig, mal mit Fischsauce zubereitet. Ich habe mich für die Fischsauce entschieden, da sie wohl im chinesischen Original eine große Rolle darin spielte, sie unglaublich viele Nährstoffe enthält und ich noch eine halbe Flasche im Kühlschrank hatte. Statt normalem Zucker habe ich eine Mischung aus Honig, Kokospalmzucker und Stevia verwendet. Die Fermentation hat trotz des geringeren Zuckeranteils (die meisten Rezepte schlagen auf die Menge 1/2 – 3/4 cup Zucker vor) funktioniert, und durch das Stevia wurde es auch genauso süß.

Mein Fazit: OBERLECKER!! Das Ketchup ist in nicht mal 5 Minuten fertig gerührt, und hält sich dann im Kühlschrank gelagert mehrere Monate. Vom Preis her liegt es nicht über den besseren Marken-Ketchups. Also, ran an den Herd – mir kommt kein gekauftes Ketchup mehr auf auf den Tisch!! Smile

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Sun, 19.02 Icon
Selbstgemachtes “Fix”-Tütchen für Salatdressings

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Und der Kampf gegen Tütenprodukte geht weiter Smile Kennt ihr diese kleinen Fix-Tütchen für Salatdressings? Einfach Öl und Wasser zugeben und fertig. Ich dachte mir letztens, dass man die doch auch selbst herstellen könnte, und habe bei chefkoch ein passendes Rezept dafür entdeckt.

Zutaten sind Salz, Pfeffer, Senfkörner und getrocknete Salatkräuter. Ich nahm ein Glas von S-B*dget, da sind Zwiebel, Petersilie, Schnittlauch und Knoblauch drin. Die Geheimzutat in der Mischung von chefkoch ist Zitronensäure; durch diese ist ein späteres Zugeben von Essig nicht erforderlich, und es schmeckt herrlich frisch nach Zitrone. Da ich mein Dressing (fast) immer mit Zitronensaft anmache, trifft sich das gut!

Das Ganze ist viel billiger als diese Fix-Tüten, und das Beste, es ist in nur etwa 3 Minuten fertig gemischt, und man hat dann in nicht mal 30 Sekunden ein Dressing angerührt. Denn ich gebe zu: ich habe schon öfter mal zu diesen Fix-Tüten gegriffen, wenn die Zeit wieder mal knapp war, und ich keine Geduld hatte, ein Dressing mit Gewürzen, Salz, Pfeffer, Essig, Öl und Honig/Zucker anzurühren. Ab jetzt kann ich diese Tüten aber getrost im Supermarktregal stehen lassen, da die perfekte Mischung aus Säure, Zucker, Salz und Gewürzen schon enthalten ist Smile

Ayurveda-Info: Je nach Dosha kann man mit der Gewürzmischung noch etwas spielen; Kurkuma in etwa reduziert Kapha, etwas mehr Salz und getrocknetes Basilikum reduziert Vata, und Pitta-Typen könnten etwas Dill hinzufügen.

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