Archiv der Kategorie: Jap. Suppen

Thu, 21.10 Icon
Butter-Miso-Ramen 味噌ラーメン

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Und wieder mal ein leckeres Ramen, diesmal ein Butter-Miso-Ramen (auch als Sapporo-Ramen bekannt), welches eine Unterart des Miso-Ramen ist. Es ist besonders auf Hokkaido beliebt, welches bekannt für seine guten Milchprodukte ist. Dort isst man es vor allem in der kalten Jahreszeit besonders gerne, um sich im kalten und schneereichen Winter Hokkaidos damit aufzuwärmen.

Hier habe ich übrigens eine Seite mit vielen Infos zu Ramen allgemein gefunden, die Herkunft, Arten etc. (auf Englisch), sehr interessant alles! Smile

Den Geschmack finde ich total lecker, der feine Buttergeschmack passt richtig gut zu der würzigen Miso-Paste. Als Einlagen habe ich mich ans Rezept von nekobento gehalten, das Chashu allerdings durch Riesengarnelen ersetzt, da ich nicht schon wieder Fleisch essen wollte und dadurch die Hühnerbrühe auch durch Gemüsebrühe ersetzt. Natürlich kann man das Gemüse durch anderes ersetzen, z.B. Pilze oder Pak Choi, und das Fleisch wie bei mir durch Garnelen, Tofu oder ähnliches.

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Sat, 09.10 Icon
Herbstliche Miso-Suppe mit Aubergine und Komatsuna

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Ich liebe Miso-Suppen, und habe in meinem neuen “Einfach japanisch Kochen“-Buch ein leckeres Rezept für eine typisch herbstliche Miso-Suppe entdeckt. Enthalten sind nämlich Auberginen und Komatsuna, japanischer Blattkohl, der eben im Herbst Saison hat.

Den Kohl kann man einfach durch Blattspinat oder Pak Choi ersetzen, wenn man das Original nicht auftreiben kann. Ich nahm einfach Blattspinat her Smile Ich fand die Suppe total lecker, und sie wärmt einen so richtig schön auf; perfekt für graue Herbsttage also! ^-^

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Mon, 04.10 Icon
Tsukimi – Udon

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Erst gestern hat mich Token in ihrem Artikel über Mondkuchen daran erinnert, dass ja erst unlängst das japanische Mondfest stattgefunden hat, welches am Tsukimi, der 15.  Nacht im 8. Monat nach dem chinesischen Mondkalender gefeiert wird. Um für die erfolgreiche Ernte zu danken, setzt man sich zusammen ins Freie und betrachtet den Mond, natürlich mit allerhand dekorativ aufgestellten Speisen wie Tsukimi-Dango, Edamame, Kastanien, Taro und Sake.

Eigentlich wollte ich deshalb schon letzte Woche diese Suppe kochen und bloggen, habe aber darauf komplett vergessen gehabt *-* Auch egal, jetzt kommt der Beitrag halt etwas zu spät Wink

Tsukimi-Udon bedeutet wörtlich also eine Mondbetrachter-Udon-Suppe. Sie ist ganz einfach zu machen: nachdem man Udon-Nudeln gekocht hat, verteilt man sie auf Schüsseln. Aufgefüllt wird mit einer Dashi-Brühe, die mit Sojasauce, Zucker und Mirin gewürzt wurde, und mit ein paar Frühlingszwiebeln. Ganz obenauf kommt ein rohes Ei hinein, wobei der schöne runde Dotter den Mond symbolisiert. Ich habe Wachteleier hergenommen, da die viel besser in die kleinen Suppenschüsseln passten und auch schneller gar werden. Denn typischerweise isst man das noch ziemlich rohe Ei mit; wenn man aber die Schüsseln vor dem Füllen schön warm gestellt hat, und nach dem Füllen mit dem Ei einen Deckel für ca. 1 Minute auflegt, ist das Ei halb durch, was mir lieber war – man weiß ja nie Smile Die Fotos wurden allerdings mit dem rohen Ei gemacht, so wie es auch in  Japan serviert wird. Ganz obenauf habe ich dann noch Katsuobushi darüber gestreut, die haben so schön obenauf getanzt Smile Das Rezept habe ich bei nekobento gefunden.

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Thu, 30.09 Icon
Tantanmen 担担麺

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Dies ist die chinesische Variante des japanischen Ramen, und zienlich würzig Smile Zuerst stellt man aus gerösteten Sesamkörnern und Chiliöl eine Paste her. Bei mir war sie eher grob. Diese verteilt man auf Suppenschüsseln, und brät dann Hackfleisch mit Miso-Paste und Chiliflocken krümelig, welche ich durch Togarashi-Pfeffer ersetzt hatte. Weiters blanchiert man Pak-Choi, kocht Ramen-Nudeln weich und kocht ein Ei hart. Nur noch schnell die Paste mit Hühnerbrühe aufgefüllt und mit dem Fleisch, Ei und Pak-Choi garniert, kann auch schon losgeschlürft werden Smile

Diesmal habe ich Ramen-Nudeln von “Blue Dragon” gekauft, welche ich besser fand als die letzten aus dem Asia-Shop. Sie wurden beim Kochen schön weich, hatten aber auch noch Biss innen – super Smile

Mir schmeckte die Suppe gut, leider wurde sie nicht, wie im Originalrezept von nekobento, so schön rötlich. Vielleicht lag´s am Miso? Ich nahm nämlich helles. Naja, hauptsache geschmeckt hat´s ^-^

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Wed, 22.09 Icon
Shōyu-Ramen 醤油ラーメン

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Ich bin ja ein totaler Fan von Ramen, und habe ja schon einmal das Curry-Ramen selbst gemacht. Diesmal gab´s das Shōyu-Ramen, welches wörtlich Sojasaucen-Ramen bedeutet. Der Hühnerbrühe wird nämlich eine Mischung aus Sojasauce, Mirin, Salz und Sake zugefügt, wodurch ein toller Geschmack in die Brühe kommt.

Die typischen Beilagen wie Bambussprossen, hartem Ei, Nori, Chāshu und Frühlingszwiebel habe ich beibehalten, allerdings noch Dosenmais zugefügt, da wir den lieben Smile Wir haben es wieder so gemacht, dass sich jeder am Tisch die Zutaten selbst in die Suppe gab, und so jeder seine persönliche Lieblingsvariante entdecken konnte. Mhmmm gibt es etwas besseres als Ramen?? *-* Ach ja, das Rezept habe ich von nekobento.

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Fri, 09.07 Icon
Chāshu-men

Eine einfache japanische Nudelsuppe, die aber superlecker schmeckt. Das Geheimnis liegt darin, dass man zur Hühnerbrühe die Brühe hinzufügt, die man bei der Herstellung von Chashu gewinnt. So hat die Brühe einen würzigen Geschmack, der viel intensiver ist als nur Hühnerbrühe. Ein paar Nudeln hinein, und ein paar Scheiben Chashu, und schon kann man losschlürfen Smile Da ich immer ein paar Scheiben fertiges Chashu und auch die Brühe davon eingefroren habe, mußte ich alles nur schnell auftauen, und konnte dann gleich mit dem Kochen anfangen. Das Rezept habe ich bei nekobento aufgestöbert.

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Wed, 07.07 Icon
Curry – Ramen

Dies ist eine Form vom japanischen Ramen-Gericht, von dem es 4 Arten gibt:
Das Shōyu-Ramen, Shio-Ramen, Miso-Ramen und Tonkotsu-Ramen. Dieses Curry-Ramen ist eine Variation vom Shio-Ramen, was übersetzt Salz-Ramen bedeutet. Das Rezept habe ich wieder bei nekobento gefunden!
Wir fanden das Gericht total interessant und geschmacklich einfach top, mit all den Einlagen wie Speck, Mais, Frühlingszwiebeln, Ei, Nudeln und dem Chāshu, welches ich damals vor einer Woche gleich nach der Herstellung portionsweise eingefroren habe. In der Mikrowelle aufgetaut, ließ ich es einfach zusammen mit dem Speck 4 Minuten in der heißen Bühe köcheln, und schon war es fertig Smile
Ich habe es so gemacht, dass ich die 2 Suppenschälchen auf den Tisch gestellt habe, und in die Mitte alle Beilagen. So konnte sich jeder das nehmen, was er gerne hatt, und es war so schön gesellig ^-^

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Wed, 07.07 Icon
Chāshu – 叉焼

Diese Bezeichnung, welche aus dem japanischen kommt und übersetzt “an einer Gabel gebraten” heißt,  stammt ursprünglich vom chinesischen Char Siu, einer Zubereitungsart von Schweinefleisch, bei der das Fleisch zuerst mariniert und dann auf lange Gabeln gespießt wird, um es über einem Feuer zu garen. Dann wird das Fleisch in einem Bao (ein gedämpfter Hefekloß), mit Nudeln oder Reis serviert.
Die japanische Variante wird entgegen der Bedeutung des Namens nicht auf Gabeln gespießt, sondern in einem Topf langsam geschmort. Chāshu serviert man in Japan vor allem in dünne Scheiben geschnitten in Ramen-Gerichten. Wie auch die Scheiben selbst habe ich die aromatisch-dunkle Brühe, die beim Kochen entsteht, portionsweise eingefroren, somit habe ich immer etwas davon auf Lager ^-^ Die Brühe gießt man über ein Sieb in ein anderes Gefäß um, um den Ingwer und ähnliches herauszufiltern. Dann kann man sie weiterverwenden oder einfrieren.
Das Rezept und diese Infos habe ich alle bei nekobento gefunden, eine wahre Fundgrube was japanisches Essen angeht!

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Mon, 28.06 Icon
Tamago Toji – 卵とじ

Ein tolles Suppen-Rezept, bei dem ich meine gerade ers fertig gestellte Ichiban-Dashi-Brühe verwenden konnte. Zuerst kocht man Udon-Nudeln weich und schnibbelt währendessen Frühlingszwiebeln und eingeweichte Shitake-Pilze klein. Die Shitake hatte ich aufrund der Shitake-Dashi schon weichgekocht vor mir liegen Smile Interessant finde ich bei der Zubereitung, dass man linksherum rühren muss, dann ein verquirltes Ei hineinfließen lässt und gleich daauf rechts herum rührt, damit sich das Ei gleichmäßig mit der Brühe verbindet. Traditionell isst man die Einlagen mit Stäbchen und trinkt den Rest aus.

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Mon, 28.06 Icon
Shitake-Dashi

Dieses tolle Dashi-Rezept habe ich bei wagashi maniac gefunden, echt ein super Blog mit jede Menge leckerer japanischer Rezept-Ideen!
Aus einem Stück Konbu-Alge und ein paar getrockneten Shitake köchelt man ein Dashi, welches die vegetarische Variante zum Ichiban-, oder Niban-Dashi ist.
Mit dem feinen Shitake-Geschmack eine tolle Grundlage für japanische Gemüsesuppen! ^-^

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Mon, 28.06 Icon
Niban-Dashi

Dies ist das zweite Dashi, wie ich es beim Ichiban-Dashi schon beschrieben habe. Man bereitet aus dem Kombu und den Bonito-Flocken des Ichiban-Dashi und aus einem neuen Blatt Kombu eine Brühe zu, der zum Schluss noch frische Bonito-Flocken zugefügt werden, um den Geschmack aufzufrischen.
Der Geschmack ist etwas intensiver als beim ersten Dashi; ich habe es gleich in größeren Eiswürfelbehältern eingeforen, damit ich immer etwas auf Vorrat zuhause habe. ^-^

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Mon, 28.06 Icon
Ichiban Dashi

Für viele japanische Mahlzeiten sind die Dashi-Brühen die Grundlage, von denen man drei Grundarten
unterscheidet:
Das Ichiban-Dashi wird auch “erstes” oder “bestes” Dashi genannt, da hier das Beste aus Bonitoflocken (Katsuabushi) und Kombu-Algen zu einer zarten und fein-aromatischen Brühe geköchelt wird; sie wird hauptsächlich für klare Suppen verwendet.
Dann gibt es noch das Niban-Dashi, das “zweite” Dashi, bei der im neuen Sud die Kombu-Algen und Bonito-Flocken des Ichiban-Dashi wieder mitgekocht werden. Dieses intensivere Dashi  wird meistens in Rezepten eingesetzt, bei denen man nur ein paar Löffel voll kräftigeres Dashi zugeben soll, z.B. in Saucen.
Das 3. Dashi ist das sogenannte Kombu-Dashi, welches nur aus dem Kelp-Seetang hergestellt wird.
Dieses eignet sich für alle anderen Gerichte, die eine mildere bis unauffälligere Würze bevorzugen, wie zum Beispiel Sushi-Reis, und ist natürlich bestens für Vegetarier geeignet.
Ich habe mit dem Ichiban-Dashi angefangen zu kochen, und habe die nicht gleich benötigten Reste portionsweise eingefroren. Die Rezepte für Ichiban-, und Niban-Dashi habe ich beide von nekobento.

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Veröffentlicht unter Fisch, Jap. Suppen | 5 Kommentare