Archiv der Kategorie: Süßes

Sun, 08.07 Icon
Crazy Sexy Paleo Challenge Tag 8 + Rezept für süße rohköstliche Paleo-Sushi

paleo challenge day 8

So, die zweite Woche der Paleo-Challenge ist angebrochen!! SmileIch habe in der ersten darauf geachtet, zwischen 50 und 100 g Kohlenhydrate täglich zu mir zu nehmen (sozusagen die Abnehmzone in Paleo), und ich bin draufgekommen dass es manchmal sogar weniger als 50 g sind. Da ich jetzt nicht wirklich Gewicht verlieren will (nur Körperfett), möchte ich mich ab jetzt in der Idealzone zwischen 100 – 150 g halten.

Nachdem ich das Buch “The perfect health diet” zu lesen angefangen hab (suuuper Buch das toll zu Paleo passt, hier ist ein super Artikel drüber!!), habe ich für mich beschlossen auch wieder weißen Reis und Kartoffeln mit in den Speiseplan einzubauen, in Maßen natürlich; mit einer Portion Reis komme ich z.B. zusätzlich zu meinem normalen Essensplan auf etwa 100-130 g Kohlenhydrate pro Tag, das wäre perfekt!

Eigentlich wird weißer Reis ja im Paleo nicht empfohlen da er ein Getreide ist; aber er ist das harmloseste Getreide da sich im gekochten Reis keinerlei Antinähr- oder Giftstoffe mehr befinden. Dasselbe gilt für Kartoffeln. Ich dachte ja auch immer, dass beides den Blutzuckerspiegel total hoch treibt, habe mich aber im Zuge meiner Diplomarbeit näher mit all dem beschäftigt und einige meiner früheren Meinungen aktualisieren müssen Wink

Denn der glykämische Index ist nur die halbe Wahrheit, da er immer von 50 g Kohlenhydrate als Größe ausgeht (da müsste man z.B. aber satte 1,6 kg Karotten essen um auf die 50 g KH zu kommen, also sagt das nix über die wirkliche Wirkung einer normalen Portionsgröße auf den Zuckerspiegel aus!) Und mit der glykämischen Last (die rechnet immer pro 100 g Portionsgröße, nicht 100 g Kohlenhydrate) fallen weißer Reis und Kartoffeln weit runter, genau wie die stärkehaltigen Gemüsesorten Kürbis, Pastinake, Rote Beete etc. Was ziemlich oben bleibt sind viele Getreidesorten, Zucker und Brot: Weißer Reis fällt von 60 GI auf 15 GL, Kartoffeln von 75 GI auf 11 GL, Süßkartoffeln von 61 GI auf ebenfalls 11 GL, Würfelzucker bleibt mit je 68 GI und GL gleich, Roggen-Knäckebrot fällt von 65 GI nur auf 53 GL (ca. 5 x soviel wie Kartoffeln), und Haferflocken fallen z.B. auch nur von 42 GI auf 32 GL. Also ist die harmlose Stärke von Reis und Kartoffeln in einem niedrigen bis leicht mittleren GL-Niveau! Buchweizen, den ich auch ab und zu esse, fällt übrigens auch von 54 auf 11, Roggen im Gegensatz fällt von einem GI von 34 nur auf 26. Quinoa landet auf einer GL von 13, Amaranth landet da schon auf 21, also schon im hohen Niveau, wenn auch ganz weit unten, also esse ich den nur ab und zu als besondere Leckerei.

So, und was hab ich gestern so gegessen und getan? Smile

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Veröffentlicht unter Desserts, Desserts und Süßspeisen, Japan & Bento, Paleo-Veda, Rezepte, Rohkost & Gedörrtes, Süßes, Sushi und Maki, Vegan | 15 Kommentare

Sun, 13.02 Icon
Süße Kokos-Herz-Maki mit Kiwi und Orangenaroma

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Die habe ich heute als Überraschung für meinen Schatz gebastelt, und dachte mir, die reiche ich doch auch gleich für den neuen Kochevent “Valentinstag kulinarisch” ein Smile Es haben ja schon einige etwas in Herzform gebastelt, aber genau dieser Kitsch macht doch den Valentinstag aus, finde ich *-*

Ich habe Sushireis wie gewohnt gekocht, aber diesmal nicht in Wasser sondern in Kokosmilch und mit dem Mark einer Vanilleschote. Gesüßt habe ich ihn allerdings nicht, da später noch klebrig-süßes Gelee und Schokolade ins Spiel kommen. Nachdem der Reis abgekühlt war, habe ich ihn in meinen Herz-Maki-Former gegeben und 2 Rollen in Herzform damit gebastelt. Gefüllt habe ich die Maki mit Kiwistreifen. Auf einem Teller verteilt, habe ich die Maki dann mit meinem selbstgemachten Granatapfel-Orangen-Gelee besprenkelt, und anschließend noch mit geriebener Zartbitter-Orangen-Schokolade bestreut.

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Tue, 25.01 Icon
Sweet Bean- Puffs with Walnuts

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Diese kleine Köstlichkeit habe ich damals im Sommer in Kuala Lumpur kosten dürfen, nachdem wir morgens nach 3 Stunden Warterei auf die ersehnten Liftfahrten für die Petronas Towers schlussendlich total hungrig wieder heruntergekommen sind. Ganz unten fanden wir per Zufall eine kleine süße Bäckerei, die ziemlich viel japanisches führte, wie eben diese Puffs. Die Verkäufer konnten kein Wort Englisch, aber ich entlockte ihnen in meinem dürftigen Indonesisch die Hauptzutat: süße rote Bohnen, ich tippte im Nachhinein auf Ogura-An, eine Mischung aus gesüßten, ganz eingekochten Azuki-Bohnen und Koshi-An. Daneben waren noch ganze Walnüsse in der Füllung, oberlecker kann ich nur sagen Smile

Vorgestern habe ich versucht, das Ganze mal nachzubacken, und man glaubt es kaum, es hat fast wie damals im Malaysia geschmeckt!! Smile Der Teig war damals zwar etwas anders vom Geschmack her, und auch die Form war etwas anders, aber ansonsten war ich total zufrieden mit dem Ergebnis!

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Sun, 24.10 Icon
Bento # 30 mit Teddys, kalten Szechuan-Sesam-Nudeln und Milch-Gelee

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Das heutige Bento war nach langer Zeit wieder ein Charaben-Bento, welches ich mir aus dem “Yum Yum Bento-Box” Buch abgeguckt hatte. Die Teddys fand ich einfach so süß! ^-^

Die Teddys habe ich mit meinem Teddybär-Reis-Former aus mit Reisessig gewürztem japanischen Reis geformt, gefüllt habe ich sie mit je einer Hälfte einer Umboshi. Damit sie die typische braune Farbe bekommen, habe ich sie wie im Kochbuch mit Katsuobushi bestreut, getrockneten Bonito-Flocken. Statt dem empfohlenen weißen Käse habe ich mir aus Eiklar, Wasser und Speisestärke  ein weißes Egg-Sheet gebraten und daraus die Ohren und die Nase ausgeschnitten. Mit meinem neuen Nori-Ausstanzer waren die Augen und der Mund im Nu ausgestanzt, und schon waren sie fertig *-* Wer sie rein vegetarisch haben will, kann ja das Katsuobushi weglassen, dann sind sie halt Eisbären Smile

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Thu, 14.10 Icon
Bento # 27 mit Bohnen-Salat, Tonkatsu & Kokospudding

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Heute gab´s das erste Bento in meiner nagelneuen Kimono-Box

Und zwar eine Portion Basmatireis, ein in Scheiben geschnittenes Tonkatsu-Schnitzel von gestern auf mit Zitronensaft gewürztem und in dünnen Streifen sautiertem Weißkohl, eine Portion japanischer Bohnensalat, ein Kokospudding, der auch von gestern übrig war, und jeder Menge Obst und Gemüse.

Nachher war ich pappsatt Smile Nach so viel sah es anfangs gar nicht aus, hat aber mächtig satt gemacht das Ganze. Das Fleisch war am nächsten Tag auch noch superlecker, und der Bohnensalat war einfach genial mit diesem kräftigem Miso-Sesam-Aroma *-*

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Tue, 12.10 Icon
Melonen-Wagashi

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Dies war mein zweites Wagashi, das ich am Wochenende zubereitet hatte. Auch diesmal fand ich unter Bilder-Suche bei google unter “Wagashi” ein Foto von einem süßen Melonen-Wagashi, welches ich dann gleich versuchte umzusetzen ^-^

Aus meinem Matcha-An habe ich kleine Kugeln gerollt für die Füllung. Dann habe ich einen Teil des Nerikiri grün, einen anderen pink gefärbt und den Rest weiß gelassen. Für die typische Melonen-Färbung habe ich zuerst die grüne Kugel etwas platt gedrückt, rundherum einen weißen Ring gelegt und darum wieder den pinken, wobei grün und pink am größten waren. Mit Klarsichtfolie abgedeckt, wurde dies dann mit dem Nudelholz ausgerollt, und das Ganze Spiel 4 Mal wiederholt.

So, auf jeden Kreis setzte ich dann eine Kugel Matcha-An, und wickelte das Ganze ein. Obenauf streute ich noch ein paar schwarze klitzekleine Sesamkörner für die typischen Melonenkörner. Und fertig war das Wagashi! *-*

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Mon, 11.10 Icon
Kirschblütenbaum – Wagashi

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Mein allererstes Wagashi, wenn man die Ichigo-Daifuku und die normalen Daifuku nicht mitrechnet! ^-^ Das Bild fand ich bei google bei der Bildersuche unter “Wagashi”, und habe es einfach auf meine Art gemacht.

Gefüllt wurde es mit meinem Matcha-An, und umhüllt mit Nerikiri. Verziert habe ich es mit einem angedeuteten Kirschbaum und mit sehr kleinen roten, weißen und rosa Zuckerperlen.

Ich fand die Teilchen supersüß und lecker Smile

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Mon, 11.10 Icon
Matcha-An

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Matcha-An ist weißes Shiro-An, das mit Matcha, dem japanischen Grüntee-Pulver, vermischt wurde. Dadurch erhält das Shiro-An einen leicht herben Tee-Geschmack und eine schöne grüne Farbe.

Natürlich kann man selbst entscheiden, wieviel Matcha man hineingeben möchte, um seine persönliche Lieblings-Grün-Stufe zu finden Smile Bei mir war´s ein ganz dezentes Hellgrün mit etwa 1/2 TL voll. Ich fand es einfach köstlich, vor allem in Füllungen für Wagashi ein Gedicht! ^-^

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Mon, 11.10 Icon
Nerikiri 煉り切り

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Nerikiri ist sozusagen das japanische Marzipan, obwohl es vom Geschmack her total anders ist, und auch von der Konsistenz viel weicher. Trotzdem lässt es sich wie Marzipan beim Dekorieren von Süßigkeiten verwenden! ^-^ Wie auch das Rezept vom Gyūhi habe ich dieses von nekobento.

Es wird aus einer Mischung aus Gyūhi und Shiro-An hergestellt, und dient zur Herstellung vieler japanischer Süßigkeiten, die zur Teezeremonie hereicht werden. Oft wird das Nerikiri dann noch mit Hilfe von Lebensmittelfarben bunt gefärbt. Bei mir hat die Herstellung gut geklappt, und auch die Verwendung beim Dekorieren meiner ersten Wagashi lief gut; nur beim Färben hatte ich Probleme, da dann der Teig bei mir etwas zu feucht wurde. Wenn ich das nächste Mal vorhabe, das Nerikiri zu färben, werde ich es einfach vorher im Topf noch etwas fester werden lassen, oder am Besten die Lebensmittelfarbe gleich mit in den Topf geben damit sich alles bei kleiner Hitze schön verbinden kann. Mal gucken, wie das funktioniert! Smile

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Mon, 11.10 Icon
Gyūhi ぎゅうひ

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So, nach dem Shiro-An stand als nächstes die Herstellung von Gyūhi am Programm, welches auf deutsch übersetzt “Kuh-Haut” bedeutet. Smile Ursprünglich kommt es aus China, wo es zu traditionellen Festen hergestellt wurde. Gyūhi ist eine Mochi-Art, aber viel elastischer und weicher, und man stellt es nur für Süßigkeiten her. Neben dem Shiro-An ist es die Hauptzutat des Nerikiri, dem japanischen “Marzipan”, welches für viele Wagashi verwendet wird.

Um Gyūhi herzustellen, löst man Zucker in Wasser auf und erhitzt es. Nun rührt man vorsichtig nach und nach Klebreismehl unter, bis die Masse schön lange Fäden zieht und super elastisch ist. Das geht ganz schön in die Arme Smile

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Sun, 10.10 Icon
Shiro-An (weißes Anko)

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Heute hatte ich endlich wieder mal jede Menge Zeit um mich so richtig küchentechnisch auszutoben Smile Schon länger wollte ich auch mal ausprobieren, ein Wagashi zu basteln, das ist eine japanische Süßigkeit, die zur traditionellen Teezeremonie gereicht wird und einfach superschön anzusehen ist. Natürlich braucht man dafür aber jede Menge Zeugs, wie Anko in diversen Variationen, Nerikiri, das ist sozusagen das japanische Marzipan, und Lebensmittelfarben.

Im Internet fand ich einige tolle Anregungen und Ideen, und ich beschloss, mich ans Shiro-An zu wagen, ein weißes Anko. Weiß daher, da es nur aus weißen Bohnen gewonnen wird. Eine ziemlich aufwändige und langwierige Prozedur ist das, ich bin den ganzen Vormittag am Herd gestanden, aber es hat sich wirklich ausgezahlt – super feiner Geschmack, den ich viel besser finde als das Dosen-Anko (das braune); zu einem weißen Dosen-Shiro-An habe ich keinen Vergleich, da ich solches noch nie gesehen habe… Smile

Shiro-An kann man eigentlich überall statt dem braunen Anko verwenden, z.B. in Yokan, Daifuku etc. Da es einen recht milden Eigengeschmack hat, kann es je nach Belieben verfeinert werden. Ich habe zum Beispiel die eine Hälfte mit Matcha grün eingefärbt, und es hat dann einen super herben Tee-Geschmack bekommen. Das Rezept habe ich von hier, wo alles super detailliert und mit vielen Fotos erklärt wird, und auch von hier und hier habe ich mir Tips geholt ^-^

Man sollte unbedingt versuchen, die richtigen Bohnen hierfür zu finden, nämlich die Oofuku Mame, in den USA auch Navy-Bohne genannt. Für Nerikiri ist diese Bohnenart die Beste. Hier gibt es interessante Infos zu Bohnen und welche wofür geeignet ist!

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Sat, 09.10 Icon
Japanischer Biskuit-Kuchen mit weißer Schokolade

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Dieses Rezept sprach mich gleich an, denn ein Biskuit zu backen, wo die weiße Schokolade mit hinein in den Teig kommt, das klingt doch total spannend Smile

Und dazu ist der Kuchen so schnell gezaubert; zuerst schlägt man Eier mit Zucker sehr steif, und mischt dann Mehl und die geriebene Schokolade unter. Nur noch 20 Minuten gebacken, ist das Biskuit auch schon fertig.

Nach dem Auskühlen bestreicht man den Kuchen mit geschlagener und gesüßter Sahne, und belegt ihn dekorativ mit Heidelbeeren und Minz-Blättern. Sieht superschön aus das Ganze und schmeckt himmlisch! Smile Natürlich kann man mit dem Belag je nach Belieben variieren, mit Erdbeeren oder Himbeeren stelle ich mir das Ganze auch klasse vor ^-^

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