Archiv der Kategorie: Korea

Wed, 14.11 Icon
Kimchi – ganz einfach selbstgemacht!

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Kennt ihr Kimchi? Ich bin total begeistert davon, es ist das koreanische Pendant zum Sauerkraut, steckt voller Gewürze wie Chili und Ingwer, boostet mit den enthaltenen Enzymen das Immunsystem und sorgt mit seinen Bakterien für eine tolle Verdauung.

In Korea gibt es hunderte Arten von Kimchi: den allgemein als “Kimchi” bezeichneten, sehr scharf eingelegten Chinakohl, dann Wasserkimchi, Gurkenkimchi, Rettichkimchi, Kimchi mit Meeresfrüchten, und auch Kimchi mit Früchten. Jede Familie hat anscheinend ihr eigenes, überliefertes Kimchi-Rezept, und sogar oft einen eigenen Kühlschrank der ausschließlich mit Riesenmengen Kimchi gefüllt wird – denn dieses gibt es zu jeder Mahlzeit, auch zum Frühstück.

In Korea wird Kimchi oft auch mit rohen undefinierbaren Tierchen aus dem Meer vermischt und dann fermentiert – darauf habe ich aber dann doch verzichtet, und mich mehr oder weniger an ein Standart-Rezept aus “Wild Fermentation” gehalten Smile

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Sat, 08.01 Icon
Koreanisches Kalbi mit Seitan

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Im Internet stieß ich auf mehrere Varianten von Kalbi (öfter auch Galbi geschrieben), das sind koreanische BBQ-Rippchen. Sie werden meistens aus Rindfleisch gemacht, seltener aus Schweinefleisch. Immer ist aber eine sehr herzhafte Marinade vorhanden, in der das Fleisch am besten über Nacht durchzieht. Anschließend grillt man das Fleisch, am besten über Holzkohle.

Ich habe einfach das Rezept für Seitan-Filets umgewandelt, da ich schon länger wieder Lust auf Seitan hatte (diesmal habe ich ihn aber nicht selbstgemacht, sondern fertig aus dem Reformhaus geholt – ich war einfach zu faul Smile. Das hat prima funktioniert, allerdings habe ich nur 3 Stunden eingelegt, was für meinen Geschmack genau gepasst hat.Schließlich war der fertige Seitan schon in Sojasauce mariniert gewesen.

Das Originalrezept stammt übrigens von hier. Die Marinade war so was von oberlecker, bestehend aus geriebener Nashi-Birne, Sojasauce, Zitronen-Soda, Sesamkörnern, Frühlingszwiebeln und scharfen Chiliflocken. Natürlich durfte auch das aromatische Sesamöl nicht fehlen Smile Wichtig ist – wie bei allen koreanischen Rezepten – die Ausgewogenheit zwischen süß, salzig und scharf. Im Rezept stand nichts, was man mit dem Rest der Marinade machen sollte; wegschmeissen kam nicht in Frage, und so köchelte ich sie zusammen mit etwas Stärke und Gemüsebrühe zu einer herrlichen Sauce, die ich zum Seitan serviert habe. Wir waren total begeistert!! Smile

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Fri, 05.11 Icon
Schnelles Bul Dak mit Seitan

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Bul Dak ist ein koreanisches scharfes Hühnergericht, und in Korea sehr beliebt. “Bul” bedeutet Fuer, Dak “Hühnchen”, also heißt es wörtlich übersetzt Feuerhühnchen. Ich habe es aber statt dem Hühnchen mit meinem selbstgemachten Seitan zubereitet, was super funktioniert hat.

Das Rezept habe ich hier gefunden, wohl eine besonders schnelle Variante, die aber sehr lecker geschmeckt hat Smile Laut Originalrezept mariniert man das geschnittene Hühnchen zuerst in Sojasauce, Pfeffer und Honig. Da der Seitan aber ja schon in einer asiatischen Brühe mit all diesen Gewürzen eingelegt war, sparte ich mir den Schritt. Die Sauce ist in einer Minute fertig zubereitet, vorausgesetzt man hat einen Mixer zur Hand Smile

Hinein kommen Zwiebel, Knoblauch, koreanisches Chili-Pulver, Nashi, Senf und Sesamöl. Die Nashi hatte ich kurzerhand durch einen normalen Apfel ersetzt, da ich keine Nashi zuhause hatte. Schmeckt meiner Meinung nach aber eh ziemlich ähnlich. Nachdem ich den Seitan schön angebraten hatte, köchelt er nur noch ganz kurz mit der Brühe, fertig! Dazu gab´s bei mir Naturreis mit Gomasio und einer Umeboshi-Pflaume und eine Portion Kimchi.

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Thu, 04.11 Icon
Kimchi Jjigae – Koreanische Kimchi Suppe 김치 찌개

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In Korea isst man eigentlich zu allen Mahlzeiten eine Suppe. Diese Suppe ist sehr scharf und wärmend, und schmeckt einfach köstlich Smile Wer nicht gerne scharf isst, sollte allerdings lieber die Finger davon lassen.

Der wichtigste Bestandteil der Suppe ist Kimchi, eingelegtes vergorenes Kraut. Angebraten, vermischt man es mit Wasser, Gemüse und der Suppenpaste. Normalerweise gibt man Schweinefleisch hinzu, ich habe allerdings im Internet die Idee gefunden, dieses durch Thunfisch aus der Dose zu ersetzen. Das finde ich super, denn so eine kleine Dose habe ich immer vorrätig und man braucht nicht extra Fleisch dafür zu kaufen.

Die Suppe muß nur noch 5 Minuten köcheln, dann legt man Tofustücke hinein und serviert sie am besten mit Reis, da man etwas zum Mildern der Schärfe braucht Wink Ich hatte den Reis noch mit Gomasio bestreut, sehr lecker dazu! Wer das koranische Chiligewürz nicht bekommt, kann es durch eine 1:1 Mischung aus edelsüßem Paprikapulver und Cayennepfeffer ersetzen.

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Thu, 04.11 Icon
Jamie´s Quick & Punchy Kimchi

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Ich wollte schon ewig mal Kimchi ausprobieren, sozusagen das Nationalgericht Koreas. Nach traditioneller Vorgehensweise wird der scharf eingelegte Kohl dort aber tagelang, oder sogar wochenlang vergoren. In Jamie´s “Amerika” fand ich eine superschnelle Methode, Kimchi herzustellen. An den Originalgeschmack reicht es sicher nicht heran, ist aber trotzdem eine gute Alternative wenn man sich einbildet, genau an diesem Abend Kimchi essen zu müssen *g*

Jamie hat große rote getrocknete Chilischoten verwendet, ich ersetzte sie durch frische. Obwohl 3 davon im Kimchi sind, schmeckt es erstaunlich mild, und durch den Ingwer hat das Ganze eine gewisse Frische – lecker! Smile Jedoch habe ich das angegebene Sesamöl (70 ml!) zu 2/3 durch neutrales Öl ersetzt, da mir das seehr viel vorkam. Und sogar nur bei knapp über 20 ml Sesamöl finde ich den Geschmack sehr dominant, aber noch im Rahmen. Aber vielleicht ist mein chinesisches Sesamöl auch zu dominat, da es aus geröstetem Sesam hergestellt ist. Jamie schlägt als Essig einen Weißwein-oder Rotweinessig vor, aber da das ganze ja asiatisch ist, habe ich zum Reisessig gegriffen. Mit Rotweinessig konnte ich mir das Ganze nicht so recht vorstellen… Ach ja, und zusätzlich schummelte ich noch eine in Streifen geschnittene rote Paprikaschote mithinein, die ich mit dem Kohl mitgegart habe! Smile

Kimchi wird in Korea zu allen Mahlzeiten gegessen, und auch bei mir gab´s das Kimchi einfach als zusätzliche Beilage zu einem vegetarischen Alt-Wiener Gulasch. Kimchi passt perefekt zu fast allem, und bringt Frische und Energie in jede Mahlzeit. Smile Ich finde  – durch die Schärfe der Chilis und die aromatischen Gewürze wie Sternanis und Szechuanpfefferkörner – Kimchi sogar einen Tick besser als das japanische Tsukemono.

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Fri, 08.10 Icon
Bento # 24 mit BBQ-Taschen, Tofu-Dumplings & Tsukemono

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Heute gab´s das Bento wieder mal in meiner hellblauen Vogelbox, da es ein kurzer Arbeitstag war und ich nicht so viel fürs Mittagessen mitnehmen musste Smile Trotzdem wurde sie schön befüllt, und zwar mit jeder Menge neuer Rezeptideen aus meinen neuen Büchern ^-^

Aus dem “Kawaii Bento Boxes-Kochbuch habe ich die Idee mit den gefüllten Toastbrot-Taschen aufgegriffen. Im anderen Bento-Buch fand ich ein Rezept für koreanisches BBQ-Schweinefleisch. Ich habe das Rezept einfach etwas abgeändert und es mit Hackfleisch zubereitet, welches ich mit Chinakohl in aufgeschnittenes Toastbrot gefüllt habe. Am Vorabend habe ich schon das Tsukemono zubereitet, wofür ich ein Rezept im “Einfach japanisch kochen“-Kochbuch gefunden habe. Tsukemono sind japanische eingelegte Pickles, und das wollte ich schon ewig mal ausprobieren! Nebenbei kamen noch ein paar Cocktailtomaten, Brokkoli und 3 Tofu-Dumplings mithinein, wovon das Rezept auch aus dem “Kawaii Bento Boxes” kommt. Super, wenn man Tofu-Reste übrig hat! ^-^

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Wed, 05.05 Icon
Koreanisches Rindfleisch mit Gurken

Mein erstes koreanisches Gericht, und mir hat´s super geschmeckt! Zuerst bereitet man eine schöne Marinade aus geröstetem Sesam, Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Sojasauce, Sesamöl und Cayennepfeffer zu und legt darin Rindfleischstreifen ein. Nachdem alles gut mariniert ist, brät man alles goldbraun an und mischt zuletzt noch eine klein geschnittene Gurke dazu, die allem eine schöne frische Note gibt. Tolle Aromen, die beim Braten entstehen!

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